Fokusanalyse

Landmaschinen: Schwacher Absatz drosselt Branchenmotor

2025-08-11 16:34
Analyse

Der russische Landmaschinenmarkt bricht wegen schwacher Nachfrage ein. Nach dem Weggang führender Hersteller setzt Russland auch in diesem Bereich verstärkt auf Importsubstitutionen. Wie eine Hiobsbotschaft für die Branche wirken die drastischen Sparmaßnahmen von Rostselmasch, dem größten russischen Hersteller von Landtechnik. Nach Massenentlassungen im Frühjahr setzte das Unternehmen seine Produktion im Juni aus. Zu den Gründen für den Nachfragerückgang zählen der hohe Leitzins und die niedrigen Einnahmen der Landwirte. In der Folge sind landwirtschaftliche Erzeuger nicht in der Lage, die benötigte Ausrüstung zu kaufen.

Absatzflaute belastet Hersteller

Der Absatz russischer Landmaschinen ist im ersten Halbjahr 2025 um 50% gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen, wie der stellvertretende Geschäftsführer von Rostselmasch, Alexej Schwejzow, in einer Branchenkonferenz Mitte Juli mitteilte. Bei Mähdreschern betrage der Rückgang 74% im Vergleich zu 2021, fügte er hinzu. Die Flaute folgt einer allgemeinen Tendenz: In der Automobilbranche ist der Absatz von Pkw und Lastwagen in der ersten Jahreshälfte um 26% und 54% gesunken, bei Baumaschinen gab es ein Minus von 41%.

Bereits im vergangenen Jahr war die Bilanz für die Branche ernüchternd ausgefallen. Der Verkauf von Landtechnik ging um 17% auf 198,4 Mrd. Rubel, umgerechnet 2,2 Mrd. Euro, im Vergleich zu 2023 zurück. 2022 betrug der Absatz noch 235,4 Mrd. Rubel, 2,6 Mrd. Euro.
Für ein breites Sortiment an Landgeräten fanden sich in den ersten Monaten dieses Jahres weniger Käufer. Am stärksten war der Einbruch bei Mähdreschern – sie sanken um 60%. Bei Ackerschleppern betrug das Minus 39%, bei Feldhäckslern – 25%. Die Liste setzt sich fort mit Sprühgeräten (-18%), Grubbern (-11) und Sämaschinen (-4%). Einen Lichtblick gab es bei den Exporten russischer Landtechnik. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausfuhren um 5,3% auf 18 Mrd. Rubel, umgerechnet 197.000 Euro. Zu den wichtigsten Abnehmern gehörten Kasachstan und Belarus. Russische Landmaschinen findet auch zunehmend Käufer im Nahen Osten.

Die russischen Landwirte stehen vor einem Dilemma. Einige ihrer Landmaschinen sind veraltet und müssen durch neue ersetzt werden. Doch einer Erneuerung stehen seit Ende 2023 die hohen Zinsen auf Firmenkredite im Weg. Der derzeitige Leitzins in Russland beträgt 18%. Vor diesem Hintergrund verschieben Landwirte die Beschaffung auf bessere Zeiten. Laut einem Branchenbericht der russischen Zentralbank sind etwa 60% der Traktoren und 45% der Mähdrescher in Russland seit über 10 Jahren im Dienst.

Dass sich die Dinge kurzfristig zum Besseren wenden, halten Branchenvertreter für unwahrscheinlich. Laut Alexander Altynow, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Landmaschinenhändler AСХOD, bildet sich auf dem Landmaschinenmarkt eine aufgestaute Nachfrage. Eine Erholung der Branche werde erst mit einer deutlichen Leitzinssenkung eintreten, prognostiziert Gennadij Nepomnaschtschij, kaufmännischer Leiter bei EkoNiva, einem der größten Agrarunternehmen Russlands und langjährigem Mitglied der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Nach seiner Einschätzung kommt der Absatz von Landtechnik frühstens 2026 wieder in Gang.

Branchenprimus Rostselmasch in Schwierigkeiten

Die Not der Branche wird am Beispiel des größten russischen Herstellers von Landtechnik, Rostselmasch, deutlich. Rostselmasch ließ im Juni angesichts der schwachen inländischen Nachfrage seine Produktion ruhen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen seinen Produktionsplan für das laufende Jahr bereits auf rund 3000 Mähdrescher und 1000 Traktoren reduziert, was der geringste Wert seit 2006 ist. Wegen der schwachen Verkäufe ist der Lagerbestand auf 3000 Maschinen angewachsen. Das Unternehmen gab unter anderem bekannt, sein langfristiges Investitionsprogramm für 2025 vollkommen auszusetzen. Zuvor waren 17 Mrd. Rubel (188.000 Euro) für Investitionsprojekte vorgesehen.

Im März dieses Jahres stellte Rostselmash aufgrund einer fast dreifachen Nachfragerückgangs auf einen Vier-Tage-Arbeitsplan um. Einen Monat später nahm das Unternehmen den Normalbetrieb wieder auf, kürzte jedoch 2000 Stellen. Es komme auch zu Gehaltskürzungen, Zwangsurlauben und Versetzungen auf schlechter bezahlte Positionen, die bei den Mitarbeitern Unmut hervorriefen, schrieb die stellvertretende Duma-Vorsitzende Viktoria Abramtschenko in einem Telegram-Post. Ende Mai machte Abramtschenko in einem Brandbrief an den russischen Premierminister Michail Mischustin auf die Missstände in der Branche aufmerksam. Die Regierung solle dem Unternehmen helfen und auch die Nachfrage nach Landtechnik in Russland fördern, etwa mithilfe von Einnahmen aus den Exportzöllen auf Agrarprodukte, schlug Abramtschenko vor.

Das Kombinat Rostselmash wurde 1929 in Rostow am Don gegründet. Zur Gruppe gehören 13 Unternehmen, die Landmaschinen herstellen. Die Produktlinie des Unternehmens umfasst mehr als 150 Modelle und Modifikationen von 24 Maschinen- und Gerätetypen, darunter Getreide- und Futtererntemaschinen, Traktoren, Sprühgeräte sowie Futterernte- und Getreideverarbeitungsgeräte.

Eigenproduktion: im Schatten der Sowjetunion

Seit ihrer Gründung machte die Sowjetunion ihren Führungsanspruch in der Welt geltend. Um den hohen Anforderungen zu genügen, musste eine prosperierende Landwirtschaft her, angetrieben von leistungsstarken Landmaschinen. Die erste Massenfertigung rollte 1924 in dem Charkower Lokomotivwerk vom Band. Der Raupentraktor Kommunar war eine Kopie des deutschen Traktors Hanomag WD Z 50. In den 1920er und 1930er Jahren übernahmen sowjetische Ingenieure westliche Technologien und setzten dabei auch eigene Ideen um. Russlandweit und in anderen Sowjetrepubliken entstanden Fabriken wie die Wolgograder, Tscheljabinsker und Charkiwer Traktorenwerke. Das traditionsreiche Leningrader Kirowwerk, damals Krasny Putilowez, stellte von 1924 bis 1932 rund 50.000 Traktoren her.

Die berühmt gewordene Parole „Einholen und Überholen“, die dem kommunistischen Revolutionär Wladimir Lenin zugeschrieben wird und von Stalins Nachfolger Nikita Chruschtschow gerne zitiert wurde, trug Jahrzehnte später Früchte. Im Wettlauf mit den Systemgegnern aus dem Westen – allen voran den USA – produzierte die Sowjetunion 1968 mehr Landmaschinen als die Vereinigten Staaten. Bei Traktoren etwa soll der Unterschied fast das Zweifache und bei Mähdreschern das 2,6 -Fache betragen haben.
Auch Rostselmash trug erheblich zu sowjetischen Erfolgen bei. Den ersten Sowjet-Mähdrescher Stalinez produzierte das Werk 1931. 1973 ging der Mähdrescher SK-5 Niwa in Serie – 1984 betrug dessen Produktion insgesamt bereits 2 Mio. Einheiten. 1982 produzierte die Sowjetunion 350.000 Traktoren und 111.800 Mähdrescher im Jahr. 1985 war die Sowjetunion führenden Exporteur von Landtechnik: 393.400 Traktoren und 117.500 Mähdrescher. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam die Produktion zum Erliegen. Zum Vergleich: 1990 wurden 65.700 Mähdrescher hergestellt – 2010 waren es nur 4300 Einheiten. Ein ähnliches Bild ergibt sich auch mit Blick auf andere Erntemaschinen: 10.100 Feldhäcksler und 6400 Kartoffelroder im Jahr 1990 gegenüber 839 Feldhäckslern und 81 Kartoffelrodern im Jahr 2010.

Importsubstitution mit Hindernissen

Auch die Produktion von Landmaschinen war 2024 rückläufig. Im vergangenen Jahr wurde in Russland Landtechnik im Wert von 237,1 Mrd. Rubel, umgerechnet 2,6 Mrd. Euro, hergestellt, 12,5% weniger als im Vorjahr. Der Rückzug internationaler Landmaschinenproduzenten aus Russland hat in der Branche eine Lücke hinterlassen, in die Hersteller aus China und der Türkei vorgeprescht sind. Vor allem das Nachbarland Belarus spielt eine zunehmend wichtige Rolle bei den Importen. 2021 betrug der Marktanteil importierter Landtechnik in Russland 60 bis 65%. Seit 2022 haben einheimische Hersteller ihre Produktion erheblich gesteigert: Auf russische Landmaschinen entfiel ein Marktanteil von 61%. Bedeutende einheimische Landtechnik-Hersteller sind neben Rostselmasch das Leningrader Kirowwerk, Brjanskselmasch, Woroneschselmasch.
Die Regierung strebt bis 2035 eine Steigerung auf 80% an. Priorität wird dabei Mähdreschern, Feldhäckslern, Traktoren und Raupenschleppern sowie landwirtschaftlichen Anhängern eingeräumt. Bei Anhängern zum Beispiel werde der russische Markt bestens durch russische und weißrussische Hersteller (Minski Traktorny Sawod, Gomselmash) versorgt, erklärt Gennadij Nepomnaschtschij von EkoNiva. Bei Ackerschleppern decken russische Landmaschinenbauer den Marktbedarf bereits zu 30%. Auf chinesische Hersteller entfallen inzwischen 90% der importierten Traktoren, sagt Tatjana Fadejewa, Geschäftsführerin von Optitech, einem Vertriebsspezialisten für Landtechnik. Allerding würden viele von ihnen den Kundendienst und ihre Garantieverpflichtungen nach erfolgter Lieferung nicht so genau nehmen, bemängelt Fadejewa.

Die Produktionskosten russischer Landtechnik sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach Berechnungen des Unternehmens Rosagroleasing verteuerten sich Traktoren im Zeitraum von 2021 bis 2023 um 33%. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums war der Preisanstieg noch höher, wie in der folgenden Grafik zu sehen ist.
Die russische Landtechnik kann in puncto Qualität nicht immer mit der ausländischen Konkurrenz mithalten. Laut Leonid Ragosin von der Unternehmensgruppe Progress Agro kann ein Traktor von Rostselmash nach 200-500 Motorstunden den Geist aufgeben. Die Buhler-Traktoren des kanadischen Herstellers Versatile halten hingegen 7000 Motorstunden durch.

Viele russische Landwirte bestellen ihren Acker mit importierten Landmaschinen. Deren Wartung stoße häufig auf logistische Hindernisse, erklärt Nepomnaschtschij von EkoNiva. Die Beschaffung wichtiger Komponenten sei aufgrund der Sanktionen zuweilen unmöglich, zu teuer oder dauere zu lange. Laut Branchenvertretern können die Lieferzeiten bis zu 120 Tage betragen.

Warum einige russische Agrarunternehmen an importierter Landtechnik festhalten, erklärt Igor Roschnow, Landwirt im Gebiet Woronesch. „Ich sehe keinen Grund, etwas auszutauschen, was funktioniert. Die russische Importsubstitution von Landtechnik stößt bei vielen auf Skepsis, zumal russische Unternehmen nach dem Exodus ausländischer Hersteller auf unbekannte Zulieferer umgestiegen sind. Wir sind bereit, für Komponenten mehr zu zahlen und in manchen Fällen länger zu warten“, sagte der Landwirt in einem Interview mit der Branchenplattform Pole.RF.

Bei alternativen Zulieferern gebe es tatsächlich Probleme hinsichtlich Lieferverzüge und gefälschter Einzelteile, bestätigt ACXOD-Vorstandssitzender Altynow. Bewährte Händler würden allerdings weiterhin ein gutes Assortiment anbieten.

Ausländische Player: Wer ging und wer geblieben ist

Wichtige internationale Landmaschinenhersteller haben sich seit 2022 aus Russland zurückgezogen wie etwa das US-amerikanische Schwergewicht Deere & Company mit der Hauptmarke John Deere, dessen Umsatz im vergangenen Jahr 51,7 Mrd. Dollar betrug. Der weltweit führende Landmaschinenhersteller betrieb zuvor ein Werk in der Stadt Orenburg unweit der Grenze zu Kasachstan. Das Werk stellte Sämaschinen und Technik für Ackerbearbeitung her und montierte Traktoren und Mähdrescher. 2024 übernahm die russische Koblik Group, die fünf Landmaschinenehrsteller vereint, die Produktionsstätte. Ebenfalls zurückgezogen haben sich prominente Branchenvertreter wie die AGCO Corporation aus den USA oder das multinationale Unternehmen CNH Industrial mit seiner bekannten Marke New Holland.

Einen anderen Weg ist der deutsche Landmaschinenhersteller Claas gegangen. „Wir können und wollen uns nicht aus einer der weltweit wichtigsten Landwirtschaftsregionen zurückziehen“, erklärte Claas-Chef Jan-Hendrik Mohr im Sommer 2023. Das Unternehmen liefert nach wie vor Erntemaschinen nach Russland und begründet dies mit der Bedeutung der Firma für die weltweite Nahrungsmittelversorgung. Landtechnik wie Mähdrescher fällt nicht unter die gegen Russland verhängten Sanktionen. In diesem Segment betrug der Marktanteil des deutschen Familienunternehmens 2021 stolze 60%. Laut dem russischen Consultingunternehmen NEO entfallen heute 61% der importierten Landtechnik auf Claas, gefolgt von New Holland, deren Landtechnik weiterhin über Parallelimporte nach Russland gelangt.

Claas betreibt seit 2005 ein Werk in Krasnodar, wo Mähdrescher und Traktoren hergestellt werden. Seit 2022 lässt Claas die Produktion ruhen, weil Traktoren als Dual-Use-Güter eingestuft werden. Insgesamt hat das Familienunternehmen seit 2005 rund 200 Mio. in das Werk in Krasnodar investiert.

Eine mögliche Rückkehr internationaler Landmaschinenhersteller weckt bei russischen Branchenvertretern gemischte Gefühle. Dies könnte die Instandhaltung ausländischer Landtechnik erheblich erleichtern. Nach Einschätzung des Branchenverbands Rosspezmasch würde jedoch eine Rückkehr westlicher Marken die Bemühungen zur Stärkung heimischer Hersteller torpedieren. Im Fall von John Deere hält die Mehrheit der Experten ein Comeback für möglich, allerdings nur über importierte Landmaschinen, aber ohne Fabrik in Russland. Auch das Interesse an der Landtechnik des US-Konzerns würde künftig verhaltener ausfallen. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums stieg der Preis für einen Mähdrescher von John Deere von 26,3 Mio. Rubel, 291.000 Euro, im Jahr 2021 auf 72,2 Mio. Rubel, 798 875 Euro, im Jahr 2024.

Entsorgungsabgabe: Segen oder Fluch?

Landtechnik-Importeure sehen sich mit zunehmend schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Experten führen das auf die Entsorgungsgebühr für Landtechnik zurück. Die Maßnahme wurde 2012 erstmals auf importierte Fahrzeuge angewendet und 2014 auf russische Autohersteller ausgeweitet. Anfangs sollte die Abgabe einer umweltgerechten Entsorgung von Fahrzeugen und Technik dienen. Doch mit der Zeit entwickelte sie sich zu einem Instrument zur Importsubstitution in einigen russischen Wirtschaftssektoren.

Seit 2016 gilt die Entsorgungsabgabe ebenso für Landmaschinen. Die Gebühr entrichten sowohl Importeure je eingeführte Einheit als auch heimische Hersteller für jedes Produktionsquartal. Lokalisierten Produzenten greift der Staat im Gegenzug mit Subventionen unter die Arme. Ein Teil der Einnahmen aus der Entsorgungsgebühr fließt in das staatliche Förderprogramm 1432, das landwirtschaftlichen Erzeugern die Beschaffung russischer Landtechnik mit Preisabschlägen bis zu 50% ermöglicht.

In diesem Jahr sind die Abgaben für Traktoren ab 340 PS, Raupentraktoren, Mähdrescher um das Fünffache gestiegen. Bis 2030 soll die Entsorgungsabgabe jährlich um 15% angehoben werden. Nach Berechnungen von Landwirtschaftsverbänden wird der Anstieg zum Jahr 2030 gegenüber 2024 das Zehnfache betragen. Die Branchenwebsite agroserver.ru veranschaulicht den Anstieg an einem Beispiel. Der chinesische Traktor LOVOL P8350 kostete im vergangenen Jahr 26 Mio. Rubel, umgerechnet 287.680 Euro. Die Basisgebühr für diesen Traktor beträgt 172.500 Rubel, umgerechnet 1900 Euro. Sie wird mit dem Koeffizienten der eingeführten Technik multipliziert, in diesem Fall 33,5 gegenüber 6,7 im Vorjahr. Das ergibt eine Entsorgungsabgabe in Höhe von 5,8 Mio. Rubel, 64.175 Euro, was rund 22% des Marktwerts entspricht. Das Jahr zuvor waren es noch 1,15 Mio. Rubel (4,4%), 16.600 Euro.

Am Nutzen dieser Maßnahme scheiden sich die Geister. Befürworter halten den Protektionismus für zielführend, da er der heimischen Produktion zugutekommt und Importe erschwert. Russische Hersteller müssten sich zunehmend gegen staatlich subventionierte Lieferanten aus China behaupten, die niedrigere Produktionskosten und günstigere Landtechnik hätten, heißt es in einer Branchenanalyse der Marketing-Agentur MegaResearch. Die Entsorgungsabgaben sollen diesen Wettbewerbsvorteil nivellieren.

Kritiker wiederum befürchten eine Marktbereinigung mit Folgen für die Einfuhr von Landtechnik und die Versorgung mit Ersatzteilen. Nach Einschätzung des Verbandes der Landmaschinenhändler AСХOD könnten 100 bis 150 Firmen von insgesamt 650 Handelsunternehmen im Bereich Landtechnik den russischen Markt verlassen.